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Ostküste & Zentralkorsika

An der Costa Serena von Solenzara bis Ghisonaccia und danach an der Costa Verde Richtung Bravone und Moriani breiten sich auf rund hundert km riesige, von duftenden Pinienwäldern gesäumte Feinsandstrände aus. Ein Paradies für Badeurlauber! In den weiten Landschaften dieser Region werden Obst und Gemüse angebaut, aber wenden Sie sich dem Landesinneren zu, und Sie finden die korsischen Bergreliefs mit einigen Überraschungen wieder: ab Solenzara die Bergspitzen von Bavella, die Bergdörfer des Fiumorbo im Hinterland von Ghisonaccia, hübsche barocke Kirchen und Spazierwege zwischen Meer und Bergen östlich von Moriani…

Teich von Biguglia, Borgo:

Wenige km südlich von Bastia, im Naturpark von Biguglia leben mehr als 30’000 Vogelarten, wie Eisvögel, purpurfarbene Reiher, Kormorane… Der lagunenförmige Teich wird vom Meer durch die Küste La Marana getrennt, ein schmaler Sandstreifen mit den feinsandigen Stränden von Borgo und Pineto. Ganz in der Nähe sollten Sie unbedingt La Canonica besichtigen, eine der schönsten romanischen Basiliken aus der Zeit der Pisaner!

Corte & der Niolo:

Die Zitadellenstadt Corte thront auf einer felsigen Bergspitze und ist nicht nur der geografische Mittelpunkt Korsikas, sondern auch geschichtlich ein Symbol. Von 1755-1769 war sie unter Pascal Paoli die Hauptstadt der «korsischen Nationalregierung», heute tagt hier die territoriale Versammlung. Sehenswert ist das Musée de la Corse mit seiner Sammlung zu Bräuchen und Traditionen der Insel. Im Westen liegt der Niolo, ein von den höchsten Gipfeln umgebenes Hochplateau: der Monte Rotondo, Monte Cinto und Monte d’Oro sind mehr als 2000 m hoch… Ab Corte können Sie fantastische Ausflüge in wilde, schöne Naturlandschaften mit Wildbächen und Wasserfällen unternehmen: das Restonica-Tal, ihre Schluchten und Bergseen, der Felskorridor Scala di Santa Regina, die Schwarzkiefernwälder von Vizzavona, die Bergdörfer Venaco und Vivario…

Die Castagniccia:

Ihren Namen verdankt die Castagniccia den unendlichen Kastanienwäldern, die bereits die Genueser anpflanzen liessen. Die Häuser mit den steinbedeckten Dächern besitzen heute noch einen Retaghju (Kastanien- Trockenboden). Das leichte Kastanienmehl, seit 2006 mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung, dient für viele Spezialitäten als Grundzutat. Eine sensationelle Aussicht auf die ganze Castagniccia haben Sie von der Barockkirche von Piedicroce aus.

Regionen in: Ostküste & ...